Zusi
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bulletEntstehung

Die Aussenhülle und der Bitmap-Führerstand des ETA entstand durch die Erbauer M.Gottwald, S.Kunkel, O.Lamm, M.Poschmann, H.-P.Schramm und R.Ziegler in einer Gemeinschaftsarbeit. Die Sound-Dateien sind alle im Original, dem ETA des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen, aufgenommen und an Zusi entsprechend angepaßt worden. Herausgekommen ist eine hervorragende virtuelle Umsetzung des ETA mit dem dazugehörigen funktionierenden Foto-Führerstand und Original-Sounds der dem Original in nichts nachsteht.

bulletEine Fahrt mit dem ETA

Nachdem man sich in der Fahrplanauswahl von Zusi eine Fahrt mit dem ETA 515 ausgesucht hat, nimmt man auch sofort hinter dem Führerpult des ETA Platz.

Im Blick hat man nun den gesamten Führerstand des ETA, lediglich die Steuerung der Türautomatik an der rechten Seite des Original-ETA ist nicht vorhanden. Ansonsten ist alles im Blickfeld: Zugbahnfunkgerät, Taster der Indusi, der Fahrstufenhebel, sämtliche Schalter für die Elektrik des ETA, Tacho, Amperemeter, Leuchtmelder, Bremsdruckanzeige, das Führerbremsventil und auch die beiden Heizscheiben an den Frontfenstern.

Zurück zum Fahrtbeginn. Die freigegebenen Türen, werden wie im Original durch einen orangeleuchtenden Leuchtmelder neben den Leuchtmeldern für die Indusi angezeigt. Hat man nun den Abfahrtauftrag erhalten, müssen vom Triebfahrzeugführer, also von Ihnen, die Türen geschlossen werden. Die Türen schließen sich mit dem typischen Warnsignal, dann hört man die Druckluft und das schließen der Falttüren. Der Leuchtmelder für die Türen erlischt nun.

Löst man dann die Bremse, hört man die entweichende Luft und ab und an auch den Luftpresser.

Nun kann die Fahrt beginnen. Wenn man möglichst vorbildgerecht fahren möchte, stellt man den Fahrstufenhebel auf die Fahrstufe 3. Der ETA wurde beim Vorbild überwiegend in der Fahrstufe 3 gefahren. Beim einstellen der Fahrstufe 3 kann man die Rasten des Fahrhebels genießen - dieses herrliche klack-klack-klack. Nun fährt der ETA an und der ETA beschleunigt mit dem bekannten Heulen des Motors. Auch dieses Heulen ist hier perfekt zu hören.

Sollte man die Sifa nicht betätigt haben, leuchtet der Sifa-Leuchtmelder auf und nach einiger Zeit meldet sich die Sifa-Hupe. Vorbei an einem nicht Fahrt-zeigendem Vorsignal kommt nun die Indusi zum ersten Mal zum Einsatz. Es ertönt der Bestätigungston und der Indusi-Leuchtmelder leuchtet auf.

Nun stellt man den Fahrstufenhebel wieder auf Null, das Heulen des Motors hört langsam auf und es bleibt nur noch das Rollgeräusch des ETA.

Dann kommt auch schon der nächste Bahnhof ins Blickfeld. Man betätigt das Führerbremsventil, wartet, bis der gewünschte Bremsdruck eingestellt ist und schließt es wieder. Der ETA fängt nun an zu bremsen. Es sei angemerkt, dass das Abbremsen des ETA hier genauso schwierig ist, wie im Original. Denn, nach dem Lösen der Bremse hört der Zug nicht sofort auf langsamer zu werden. Auch beim Vorbild musste man das Bremsen üben, denn sonst hat man es oftmals geschafft, den Akkumulator recht schnell leer zu kriegen.

Der ETA ist nun am Bahnsteig zum Stillstand gekommen. Nun müssen die Türen wieder freigegeben werden, damit auch alle Fahrgäste ein- und aussteigen können. Der Leuchtmelder für die Türen leuchtet nun wieder auf.

Sind alle Fahrgäste ein- und ausgestiegen, können die Türen wieder geschlossen werden und die Fahrt geht wie oben beschrieben weiter.

bulletWie bekommt man den Zusi-ETA?

Der Zusi-ETA ist in der aktuellen Vollversion von Zusi enthalten. Besitzer älterer Zusi-Versionen, in denen der ETA nicht enthalten ist, bekommen ihn als Update auf der Zusi-Homepage. Zusi erhält man direkt beim Entwickler Carsten Hölscher auf der Zusi-Homepage.